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Register - im übertragenen Sinne


Wenn nicht eine bestimmte Varietät sondern der/die Sprecher_in im Fokus liegt, dann gewinnt vor allem ein (flüchtiger) Faktor an Bedeutung: die Kommunikationssituation. Wenn Sprecher_innen unter bestimmten Umständen eine Sprachform wählen bzw. vermeiden und umgekehrt einzelne situative Rahmenbedingungen ein bestimmtes Sprachverhalten erwartbar machen, ist in der neueren Soziolinguistik von einem Register die Rede.


Der Begriff stammt aus der englischen Soziolinguistik und ist nicht sehr leicht von dem Begriff Stil abzugrenzen. Mit Register sind in erster Linie die durch bestimmte Kommunikationssituationen vorgegebenen und damit auch erwartbaren Formen des Sprechhandelns angesprochen.

QuellenBearbeiten

Linke/Nussbaumer/Portmann: Studienbuch der Linguistik.